BIOGRAPHIE
Andrea Linsbauer, in Wien geboren, absolvierte ihr Studium der Musikpädagogik mit den Schwerpunkten Liedbegleitung, Gesang und Musikleitung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (MDW) sowie das Studium der Romanistik an der Universität Wien mit Auszeichnung. Die Pianistin widmet sich mit großer Leidenschaft der Liedbegleitung und Klavier-Kammermusik. Regelmäßig gestaltet sie Konzertabende mit namhaften internationalen Künstlerpersönlichkeiten wie Daniel Gutmann, Adrian Eröd, Ildiko Raimondi, Claudia Goebl, Robert Holl, Günter Haumer, Paul A. Edelmann, Herbert Lippert, Jan Petryka, Clemens Unterreiner, Norbert Ernst, Michael Wagner u.v.a. Als Kammermusikerin und Liedbegleiterin war Andrea Linsbauer zu Gast bei zahlreichen internationalen Festivals, darunter die „Semanas musicales de Frutillar“ (Chile), das „Wexford Festival“ (IRL), das „Narodowe Forum Muzyki“ in Breslau (PL), die „Glinka Kapela“ von St.Petersburg (Russland), die Nationaloper Kiew (Ukraine), sowie sämtliche Veranstaltungsreihen österreichischer Kulturforen im Ausland (u.a. Tokio, Zagreb, Berlin, London, Rom, Budapest) u.v.m. In Österreich gastiert Andrea Linsbauer regelmäßig im Brucknerhaus Linz, bei Theater im Park (Wien), im MuTh (Wien), den Serenaden des Landes NÖ, beim Lisztfestival-Raiding (Bgld), dem Salzkammergut-Festival (OÖ), bei Festival Burg Gars (NÖ), der Kulturvereinigung Salzburg u.v.a.. Als bekannte Interpretin der Werke von Fritz Kreisler ist sie Kammermusikpartnerin von Christian Altenburger, Benjamin Schmid, Ekaterina Frolova, Radek Pujanek, Leonhard Baumgartner u.a.. Mit großer Leidenschaft konzipiert die Pianistin auch eigene Konzertprojekte mit musikalisch-literarischen Schwerpunkten und rückt dabei kulturhistorische Themen in den Vordergrund. Besondere erfolgreiche Resonanz erfuhren die beiden Produktionen „G´schichten aus der Leopoldstadt“ sowie „Unterwegs nach Galizien“ unter Mitwirkung von Christoph Wagner Trenkwitz und Cornelius Obonya.
Zu den Höhepunkten der Saison 2026 zählt die Wiederaufnahme der Produktion „Im Land, wo die Zitronen blüh´n“ am Landeskonservatorium Innsbruck (Euregio-Kulturprogramm) sowie am Stadttheater Wiener Neustadt. Im Mai 2026 wird Andrea Linsbauer mit ihrer Produktion „Unterwegs nach Galizien“ erneut am Nationalen Musikforum Breslau (PL) gastieren. Es folgen weitere Auftritte bei den Taggenbrunner Festspielen (Kärnten), beim Festival Burg Gars (NÖ), den Schubertiaden auf Schloss Atzenbrugg (NÖ) sowie beim Lehàr-Festival in Bad Ischl (OÖ). Darüber hinaus wird Andrea Linsbauer in dieser Saison bei den „Stiftskonzerten OÖ“ in Stift Wilhering (Liederabend mit Ilia Staple und Jan Petryka), beim Festival „Hudba Znojmo“ (Tschechien), sowie bei den Serenadenkonzerten des Landes NÖ zu hören sein.
Zwischen 2018 und 2022 war Andrea Linsbauer als Korrepetitorin und Klavierpädagogin an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien tätig. Seit 2023 ist sie Lehrbeauftragte an der Universität „Katholisch Pädagogische Hochschule Wien-Krems“. Neben ihrer Konzerttätigkeit arbeitete sie den gesamten Nachlass von Fritz Kreisler an der Library of Congress in Washington D.C. wissenschaftlich auf und publizierte ihre Recherchen als erste österreichische Publikation unter dem Titel „Das Wienerische Moment in den Kompositionen Fritz Kreislers“. 2025 erschien ihre CD „Fritz Kreislers Erben“ beim Plattenlabel Gramola. Andrea Linsbauer ist mehrfache Stipendiatin der Stadt Wien und des ehem. Österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Kunst.